sitzwerk.com

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern

Sitzmechanik

Synchronmechanik

Bei der Synchronmechanik sind Lehne und Sitzfläche miteinander verbunden.

Beim Zurücklehnen bewegt sich die Rückenlehne mit dem Körper nach hinten. Zur gleichen Zeit neigt sich die Sitzfläche, wenn auch in einem geringeren Maß, als die Rückenlehne.

Vorteil: beim Zurücklehnen streckt sich der Körper, die Gelenke werden bewegt und die Durchblutung gefördert.

Nachteil: es wird nur die Bewegung von vorne nach hinten unterstützt. Die Bewegung seitwärts wird vernachlässigt.

Pending

Die Pendig-Technik orientiert sich am Prinzip des Gymnastikballs. Die Sitzfläche ist vom Unterbau abgekoppelt und an Pendig-Elementen aufgehängt.

Die Sitzfläche wird zu allen Seiten hin beweglich. Es entstehen leichte Bewegungsschwingungen. Der Sitzende steuert unbewusst dagegen und führ so leichte Ausgleichsbewegungen aus.

Vorteil: durch die permanente Bewegung werden die Muskeln gestärkt und die Wirbelsäule entlastet.

FreeFloat

Sitz- und Rückenfläche lassen sich bei der FreeFloat-Mechanik unabhängig voneinander in alle Richtungen bewegen.

So wird eine ständige Bewegung des Beckens ausgelöst und in der Folge weitere Bewegungsimpulse in den Beinen und Füßen. Das Becken wird leicht nach vorne gekippt, der Brustkorb richtet sich auf und die Halswirbelsäule streckt sich.

Vorteil: die wechselnde Sitzposition beugt einer einseitigen Belastung der Wirbelsäule vor.

Dondola

Das Sitzgelenk entkoppelt die starre Verbindung zum Stuhlunterteil. Die dreidimensionale Beweglichkeit der Sitzfläche verhindert eine über Stunden unveränderte Sitzhaltung und fördert dadurch permanent dynamisches, muskelaktivierendes Sitzen in Bewegung – ähnlich dem Gymnastikball-Prinzip.

Vorteil: nachwiesene Steigerung des Wohlbefindens. Förderung des Stoffwechsels der Bandscheiben.

Ergo-Balance

Ähnlich der Synchronmechanik. Die Beweglichkeit wird durch 2 unterschiedliche Elastomere erreicht – diese arbeiten ähnlich wie die menschliche Bandscheibe.

Der Sitzende wird ständig dazu animiert, die Sitzposition zu ändern und durch kleine Mikrobewegungen wird der Stoffwechsel unterstützt.

Vorteil: die Bandscheiben werden durch bessere Versorgung mit Nährstoffen geschmeidig und entlastet.

Glide-Tec

Die Glide-Tec wurde entwickelt aus der Erkenntnis, dass ein Rundrücken der Wirbelsäule eine gewisse Entlastung bringt.

Die Sitzfläche gleitet nach vorne und die Rückenlehne schwenkt gleichzeitig in einer natürlichen Bewegung nach hinten.

Vorteil: der Sitzende wechselt so häufig zwischen der Doppel-S Form der Wirbelsäule und einem leichten Rundrücken. Der Sitzende kann so seine Körpermotorik instinktiv und natürlich regeln.

BIOSWING

Haider entwickelte vor über 30 Jahren mit Ärzten, Sportwissenschaftlern und Ergonomen die dreidimensional bewegliche Mechanik. Es wurden nicht nur biomechanische Aspekte sondern auch neurophysiologische Erkenntnisse berücksichtigt.

Die Sitz- und Rückenfläche ist komplett vom Stuhlgestell entkoppelt. Es entsteht eine pendelnde Bewegung des Sitzenden ähnlich der Bewegung beim Gehen.

Vorteil: durch die körperzentrierte Eigenschwingung des Sitzenden werden über die Rezeptoren in Muskeln und Gelenken funktionale Reize an das Gehirn gegeben, die ein gesundes Verhältnis aus Bewegung und Entlastung ergeben.

Celligence-system

Vier Aktivzonen für Rücken und Sitz passen sich über einen „intelligenten“ Schaum an die individuelle Rückenkontur an. Die so erreichte Unterstützung der Schulterpartie, die Lordosenanpassung und die Beckenkammunterstützung schaffen eine entspannte Sitzposition mit ausgeglichenem Halt.

Zusätzlich schafft ein 3D-Klimagewebe unter dem Formschaum ein angenehmes Sitzklima und einen optimalen Wärmehaushalt.

Vorteil: durch die „quasiautomatische“ Anpassung des Systems wird eine Sitzsituation geschaffen, wie mit einer einstellbaren Lordosestütze.

Balance Movement

Die Verknüpfung der Bewegung von Sitzfläche und Lehne erzeugt bei dieser Entwicklung der Firma HAG. Die Bewegung erfolgt synchron in einem bestimmten Verhältnis.

Die Drehachse der Bewegung ist direkt über der Gasfeder angeordnet. So ist der Sitzende ständig dabei, die Balance zu halten.

Vorteil: bei korrekter Einstellung werden durch ständige Bewegung die Muskel aktiviert und trainiert.